Sind Sie am Überlegen, ob Sie den Weg ins Börsenleben mit einem Online-Depot wagen sollten? Dann soll Ihnen diese kleine Einführung helfen sich zurechtzufinden.

Beginnen wir mit einer kurzen Übersicht. Das Depot ist ein Aufbewahrungsort, in diesem Fall für Wertpapiere. Wertpapiere sind sämtliche Finanzprodukte (Anleihen, Aktien, Zertifikate, usw.). Der Zugriff auf dieses online Depot erfolgt ausschließlich über das Internet. Diese Depots werden in den meisten Fällen über einen Online-Broker eingerichtet. Diese Tatsachen führen zu folgenden Vor- und Nachteilen von Online-Depots:

Vorteile

+ Niedrige Transaktionskosten
+ Zugriff immer und überall wo Internet verfügbar ist. dH keine zeitlichen oder örtlichen Beschränkungen

Nachteile

– Verzicht auf Beratung
– Aufträge müssen selbst eingegeben werden

Der gewichtigste Grund für ein Online-Depot ist wohl die weitaus geringeren Kosten. Ein Beispiel:

Sie haben ein Depot auf xyz-bank.at, dort zahlen Sie für Transaktionen bis 2.500 Euro 7,95 Euro Transaktionskosten. Das heißt für Sie, wenn Sie um 1.000 Euro eine Aktie kaufen, müssen Sie für 7,95 Euro an den Broker zahlen. Das selbe bei Verkäufen. Somit müssen Sie mindestens 1,6 Prozent Wertanstieg verbuchen können um die Transaktionskosten zu decken.

Die Eröffnung eines Online-Wertpapierdepots

Keine Sorge, dieser Schritt ist oft sehr einfach. Bei einigen Anbietern können Sie in einer Filiale gemeinsam mit einem Mitarbeiter die Unterlagen ausfüllen oder Sie machen dies von zu Hause aus. Zuerst müssen Sie einen Konto-/Depotvertrag ausfüllen und sich mit einem Reisepass oä identifizieren, dH eine Kopie des Ausweisdokumentes an den jeweiligen Broker schicken und fertig. Das wars dann auch schon. Bitte achten Sie auf Angebote, wo Neueinsteiger z.B. keine Deopt- und Kontoführungsgebühren bezahlen müssen.

Österreichische Online-Broker und die Kosten für Transaktionen an der Wiener Börse

brokerjet.at (Erste Bank) – Kosten: gestaffelt, 9,99 € bis 3.500 €
easybank.at (BAWAG) – Kosten: 0,20% aber mindestens 14 €
direktanalge.at (UniCredit Group) – Kosten: gestaffelt mit Provision, 7,95 € bis 2.500 €
bankdirekt.at (Raiffeisen)- Kosten: Basisgebühr von 9,95 € mit Gebühren von 0,195 % bis EUR 20.000,–
generalibank.at (Generali) – Kosten: 0,20%, Minimum EUR 19,50
daoe.at (Raiffeisen) – Kosten: 0,345%, Minimum EUR 24,95


1 Kommentar

aktien online kaufen · Februar 28, 2010 um 8:39 pm

„Das heißt für Sie, wenn Sie um 1.000 Euro eine Aktie kaufen, müssen Sie für 7,95 Euro an den Broker zahlen“ – danke! *g*

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