Auf der Handfläche eines Menschen wimmelt es nur so von Krankheitserregern. Durchschnittlich leben dort mehr als 150 verschiedene Viren, die unentwegt versuchen, in den menschlichen Körper einzudringen. Und ständig kommen neue Erreger hinzu. Mindestens fünf Minuten überlebt jedes einzelne Virus in der Handfläche eines Menschen, bevor es sich zersetzt – auf glatten, kalten Flächen oder Geldscheinen überstehen Grippeviren sogar bis zu 17 Tage.

Deshalb ist die richtige Hygiene gerade in kalten Monaten besonders wichtig. Denn Viren und Bakterien werden nicht nur durch eine Tröpfcheninfektion weitergegeben. Auch beim Händeschütteln oder Berühren von Gegenständen wechseln sie den Wirt. Allein das Berühren einer Türklinke birgt ein Infektionsrisiko von 80 Prozent. Man infiziert sich quasi selbst, wenn man sich mit der Hand an die Nase, den Mund oder die Augen fasst. Denn dort ist es ein Leichtes für Erreger, die Haut an den Händen trocken, bilden sich fast unsichtbare Risse – ebenfalls eine optimale Chance für Viren, um ungehindert in den Körper einzudringen. Forscher der Universität von Colorado wiesen auf den Handflächen von 51 Studenten 4742 unterschiedliche Bakterien- und Virenarten nach. Der beste Schutz vor Infektionen durch Erreger ist zwar noch immer die Impfung, doch auch regelmäßiges Händewaschen mit ganz normaler Seife senkt das Risiko, sich zu infizieren. Der Grund: Seife enthält Stoffe, sogenannte Tenside, die die Schutzhüllen von Viren zerstören.

Um das Imunsystem immer fit für den Kampf gegen die Erreger zu halten ist wichitg auch in den kalten Monaten hinreichend Sport zu betreiben und sich gesund zu ernähren.

Kategorien: Gesundheit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.