Ärzte bemessen unsere Gesundheit unter anderem anhand von Blutnormwerten. Wie kommt man zu diesen Blutnormwerten? Diese berechnen sich aus dem Durchschnitt der Blutuntersuchungsergebnisse. Blutuntersuchungen machen vorallem jene, die nicht ganz gesund sind. Daher kann der Durchschnitt nicht zur Beurteilung unserer Gesundheit herangezogen werden.

Ein Beispiel dieser Behauptung ist die Fettleber

Schon heute gelten Lebererkrankungen als die fünfthäufigste Todesursache in Europa. Übermäßiger Alkoholkonsum und fettes Essen setzen der Leber besonders zu. Dazu kommt, dass die derzeit gültigen Lebernormwerte (ALT/GPT – bestimmt die Aktivitäten bestimmter Enzyme im Blut) als verharmlosend angesehen werden. Diese Werte sind jedoch zu hoch angesetzt! Wenn bei einer Fettleber, an der rund 50 bis 60 % der Bevölkerung leiden, die Normwerte normal oder leicht erhöht sind, kann das Krankheitsrisiko schon enorm sein. Eigentlich dürfte nur ein ALT/GPT-Wert unter 20 wirklich sicher sein. Das Risiko für Leberkrankheiten bei ALT/GPT-Werten zwischen 20 und 30 ist um das Dreifache erhöht, bei 30 bis 40 ist es das Zehnfache. Im Moment liegt der Normbereich bei Männern bei 45 und bei Frauen bei 35!

Daher der Rat: Leicht erhöhte Leberwerte sofort von einem guten Arzt abklären lassen.

Kategorien: Gesundheit

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